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Leviathan — Anschuldigungen und Spaltung widerstehen — Jennifer LeClaire

Demut, der Schild des Glaubens und das Gebet für Menschen, die Schaden zufügen, in der Lehre von Jennifer LeClaire.

Jennifer LeClaire bringt das Wirken Leviathans mit der Verdrehung der Wahrheit, mit Stolz und der Zerstörung von Beziehungen in Verbindung. Sie beschreibt Situationen, in denen Aussagen eine andere Bedeutung erhalten, Missverständnisse zu Anschuldigungen werden und Groll das Vertrauen zu zerstören beginnt. Nach ihrer Lehre kann sich ein solcher Angriff gegen eine Familie, eine Gemeinde oder Menschen richten, die gemeinsam beten und dienen. Die Antwort besteht darin, in Wahrheit und Demut zu bleiben und Bitterkeit, Misstrauen und Spaltung zurückzuweisen.

Im Zusammenhang mit wiederholten Angriffen auf ihren eigenen Dienst berichtet LeClaire, dass sie Gott um Weisung für ihr weiteres Vorgehen bat. Ihrer Schilderung nach erhielt sie den Auftrag, es Ihm zu überlassen, gegen den Feind vorzugehen, und selbst für die Menschen zu beten, die Verleumdungen verbreiteten. In dieser Lehre rät sie davon ab, Leviathan als geistlicher Fürstenmacht unmittelbar entgegenzutreten.

Das Gebet für Menschen, die anderen Schaden zufügen, nimmt dabei einen besonderen Platz ein. LeClaire verbindet es mit Jesu Gebot, unsere Feinde zu lieben und für unsere Verfolger zu beten. Ihrer Ansicht nach hilft diese Haltung, demütig zu bleiben, und bewahrt davor, selbst in den Stolz zu verfallen, dem man widerstehen möchte. Die Sache Gott anzuvertrauen soll damit einhergehen, auf Seine Führung zu hören und Ihm zu gehorchen.

In ihrer Lehre über Anschuldigungen verweist LeClaire auf den Schild des Glaubens aus Epheser 6,16. Sie beschreibt einen Druck, der sowohl durch die Worte anderer Menschen als auch durch hartnäckige Gedanken der Verdammnis entstehen kann. Sie ermutigt dazu, diesen Gedanken und Worten die Wahrheit des Evangeliums entgegenzusetzen: Römer 8,1 erinnert daran, dass es für Menschen in Christus keine Verdammnis gibt. In 2. Korinther 10,5 geht es darum, die Gedanken gefangen zu nehmen und dem Gehorsam gegenüber Christus zu unterstellen.

Dabei unterscheidet sie zwischen der Überführung von Sünde, die zur Umkehr und zum Kreuz führt, und einer Anklage, die Scham aufrechterhält. Es gilt, falsche Verdammnis zurückzuweisen, statt unablässig darüber zu grübeln. Wenn eine Anschuldigung durch einen anderen Menschen kommt, ermutigt die Autorin dazu, nicht mit einem persönlichen Angriff zu reagieren.

Praktisch umfasst das von ihr empfohlene Gebet, die Sache Gott anzuvertrauen, Seine Führung zu suchen, für Menschen einzutreten, die Schaden zufügen, und Anschuldigungen die Wahrheit des Wortes Gottes entgegenzusetzen. Außerdem verweist sie auf ihre Gebetsaufnahmen „Prayers to Crush the Heads of Leviathan“ und „Tearing Down Leviathan’s Hidden Accusations“.