Zerstörerische Worte von Autoritätspersonen
Eltern, Ehepartner, Lehrer und Pastoren
Beschreibung
In der Lehre „Release from the Curse — Part 2“ spricht Derek Prince über den Einfluss von Worten, die Eltern, Ehepartner, Lehrer und Pastoren aussprechen — Menschen, die eine besondere Stellung im Leben eines anderen Menschen haben. Nach seiner Auffassung können ihre Worte Segen oder Fluch tragen.
Gemeint sind Aussagen, die einen Menschen herabsetzen oder ihm Ablehnung, Misserfolg, Mangel, Krankheit oder Tod ankündigen. Prince verweist auf Jakobs Worte über Rahel (1. Mose 31,30–32) sowie auf Beispiele von Menschen, auf denen die Aussagen von Autoritätspersonen jahrelang lasteten. Er unterscheidet sie von Flüchen, die ein Mensch selbst über sich ausspricht.
Nicht jede Kritik, Korrektur oder schmerzhafte Bemerkung ist jedoch ein Fluch. Es muss berücksichtigt werden, wer gesprochen hat, was genau gesagt wurde und unter welchen Umständen. Der Schmerz nach einer gehörten Aussage allein reicht nicht aus, um sie als Fluch anzusehen.
Symptome / Anzeichen
Worte wie „Aus dir wird nichts“, „Niemand wird dich wollen“ oder „Du wirst es nie lernen“ können mit der Zeit zu einem inneren Urteil werden. Der Mensch beginnt, sich durch diese Worte zu sehen und sie später selbst zu wiederholen.
Die Erinnerung daran kann starke Scham, Angst oder das Gefühl auslösen, die Zukunft sei bereits entschieden. Dies kann Beziehungen und die Übernahme von Verantwortung erschweren. In den von Prince beschriebenen Beispielen treten auch jahrelange Kämpfe in dem Bereich auf, auf den sich die ausgesprochenen Worte bezogen.
Mögliche Wurzeln / Ursachen
Solche Aussagen können aus Zorn, Frustration, Bitterkeit, Ablehnung oder selbstsüchtigem Ehrgeiz entstehen. Manchmal dienen sie der Kontrolle — etwa wenn ein Leiter einer Person, die die Gemeinschaft verlässt, mit geistlichem Fall droht. Sie können auch aus einer in der Familie oder Gemeinschaft verfestigten Gewohnheit des Beschämens oder aus vorschnellen Aussagen über die Zukunft eines Menschen hervorgehen.
Prince bezieht sich auf Jakobus 3,14–15 und verweist auf den Zusammenhang zwischen falschen Haltungen und dem geistlich zerstörerischen Charakter von Worten.
Hilfe / weitere Schritte
Benenne möglichst genau die Worte, an die du dich erinnerst, und die Person, die sie ausgesprochen hat. Vergib ihr, ohne dadurch ihr Verhalten für richtig zu halten. Weise im Namen Jesu Christi das falsche Urteil zurück und höre auf, es als Wahrheit über dich anzunehmen. Ersetze es durch die Wahrheit des Wortes Gottes sowie durch ein Segensgebet über dein Leben und deine Zukunft.
„Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.“
Sprüche 18,21; 1. Mose 31,30–32; Jakobus 3,14–15.
Derek Prince — „Blessing or Curse: You Can Choose“ (1990); „Release from the Curse – Part 2“: https://www.derekprince.com/sermons/327; „Why Do Words from Authority Shape Our Lives?“: https://www.derekprince.com/inspirations/c-4286-103; „Further Causes of Curses (Part 1)“: https://www.derekprince.com/radio/206.