Gott lehrt uns, Ihm zu vertrauen
A.B. Simpson
„Ich berief ihn, als er allein war, und segnete ihn“ — Jesaja 51,2.
Als wir im Osten waren, beobachteten wir den schönen Vorgang des Reisanbaus. Der Reis wird auf einem schlammigen, wasserbedeckten Feld ausgesät, das große Büffel gepflügt haben. Nach einigen Wochen erscheinen seine zarten, hellgrünen Triebe über dem Wasser. Die Saat ist so dicht, dass die Pflanzen in großen Büscheln zusammenstehen und man mit einem Griff eine ganze Handvoll herausziehen kann. Dann aber kommt die Zeit des Umpflanzens.
So pflanzt Gott uns zunächst ein und lässt uns sehr nahe bei einigen Seiner Kinder wachsen, in großen Gruppen wie in einer Pflanzenschule oder einem Treibhaus. Haben wir jedoch eine bestimmte Stufe erreicht, müssen wir umgepflanzt werden, sonst bleibt unser Wachstum ohne Ertrag. Durch Seinen Geist und Seine Vorsehung führt Gott uns in Situationen, in denen wir uns unmittelbar auf Ihn verlassen müssen. Er legt uns eine so große Verantwortung und einen solchen Dienst auf, dass wir Gelegenheit zur Entfaltung bekommen und auf die reichen Quellen Seiner Gnade angewiesen sind.
„Gesegnet ist der Mensch, der dem Herrn vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist. Er wird wie ein Baum sein, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Bach ausstreckt.“