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Übergib Gott deinen Willen

A.B. Simpson

„Nicht wie Ich will, sondern wie Du willst“ — Matthäus 26,39.

„Das Wollen und das Handeln nach Seinem Wohlgefallen“ — Philipper 2,13.

Es gibt zwei Haltungen, in denen wir Gott unseren Willen übergeben sollen.

Die erste ist die Hingabe. Hier müssen wir alle beginnen: Wir überlassen Gott unseren natürlichen Willen und lassen Ihn davon Besitz ergreifen.

Danach möchte Gott, dass unser Wille siegreich wird. Sobald Er ihn in aufrichtiger Hingabe empfängt, will Er ihn mit Seinem eigenen Willen erfüllen und für Seinen Dienst stärker machen als je zuvor. Von da an ist es nicht mehr unser Wille, sondern Seiner. Wenn er sich Gottes Entscheidung untergeordnet und sich Seiner Führung anvertraut hat, möchte Gott ihm die ganze Kraft und Entschiedenheit Seines eigenen mächtigen Willens geben. Er will uns entschlossen, kraftvoll, siegreich und unerschütterlich machen, wie Er selbst es ist.

„Nicht Mein Wille, sondern Deiner geschehe“ — das ist der erste Schritt. „Vater, Ich will, dass die, die Du Mir gegeben hast, bei Mir sind“ — das ist die zweite Haltung. Beide kommen von Gott, beide sind richtig und beide sind nötig, damit wir recht leben und fruchtbar für Ihn arbeiten.