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Geist der Enttäuschung

Wenn enttäuschte Hoffnung zum Eingang für Einsamkeit und Verzweiflung wird

Ausgangspunkt der Prüfung

Derek Prince beschreibt den konkreten Fall einer Frau, deren gelöste Verlobung tiefe Enttäuschung auslöste. Nach seiner geistlichen Unterscheidung gab sie sich im Moment der Verletzung einem Geist der Enttäuschung hin. Prince zeichnet dann eine mögliche Folge: Enttäuschung führt hin zu Einsamkeit, Elend und Leiden, weiter zu Depression und schließlich zu Selbstzerstörung oder Selbstmord. Das ist seine Landkarte wachsender Bindung, nicht das unvermeidliche Schicksal jedes enttäuschten Menschen.

Gegenwärtiges Muster

Verfestigte Enttäuschung, Rückzug nach Verlust, Einsamkeit, der Glaube, dass die Zukunft nichts Gutes bringt, wachsendes Leiden, Hoffnungslosigkeit und Gedanken an Selbstzerstörung.

Mögliche Wurzel

Eine zerbrochene Erwartung oder Beziehung, Verlassenwerden, Verrat, eine unerfüllte Zusage oder ein Verlust, nach dem der Mensch der Enttäuschung zustimmte und sich der Hoffnung verschloss.

Auswirkung

Isolation, Verlust von Hoffnung, vertieftes Leiden, Anfälligkeit für Depression und — in der von Prince beschriebenen Folge — Selbstzerstörung und Suizidgedanken.

Prüfung ohne Anklage

Den Menschen nicht für Verlust oder Schmerz anklagen. Die Zustimmung zur Hoffnungslosigkeit und eine verfestigte Folge prüfen; Prince beschreibt eine Möglichkeit, keinen automatischen Ablauf.

Geistliche Antwort

Den Verlust vor Gott benennen; dem Täter vergeben, ohne Unrecht zu entschuldigen; dem Geist der Enttäuschung, Einsamkeit, des Elends, Leidens, der Depression, Selbstzerstörung und des Todes absagen; Zustimmung zur Hoffnungslosigkeit widerrufen; Gegenwart, Trost und Zukunft von Jesus annehmen; vertrauenswürdige Menschen um Begleitung bitten.

Quellen

Quelle: Derek Prince, „Entry Points“. Verwandt: Ablehnung, Einsamkeit, Depression, Verzweiflung und Geist des Todes.