Fluchen und Gotteslästerung
Worte, die Verachtung, Anklage und Widerstand gegen Gott festigen
Ausgangspunkt der Prüfung
Die Hammonds verbinden in der Gruppe CURSING das Fluchen unter anderem mit Gotteslästerung, obszönen Scherzen, Klatsch, Kritiksucht, Verleumdung, Spott und Verwünschungen. Auch Derek Prince betont das geistliche Gewicht der Zunge: Worte können segnen oder Rebellion, Anklage und Zerstörung nähren. Gemeint ist nicht ein einzelner Versprecher, sondern eine verfestigte Sprechweise, der ein Mensch Raum gibt.
Gegenwärtiges Muster
Gewohnheitsmäßiges Fluchen, Gotteslästerung, Verwünschung, Klatsch, Verleumdung, obszöne Scherze, Spott, Kritiksucht sowie das Herabsetzen anderer oder der eigenen Person durch Worte.
Mögliche Wurzel
Zorn, Stolz, Eifersucht, Groll, das Bedürfnis nach Dominanz, Nachahmung des Umfelds oder Schmerz, der durch zerstörerische Sprache ausgedrückt wird. Die Liste der Hammonds nennt keine einzelne Wurzel.
Auswirkung
Verletzte Beziehungen, eine Atmosphäre der Anklage, verfestigte Verachtung, Beschämung, zerstörtes Vertrauen und geistliche Unempfindlichkeit für das Gewicht der eigenen Worte.
Prüfung ohne Anklage
Ein verfestigtes Muster und bewusste Zustimmung prüfen, nicht ein einzelnes Wort unter Druck. Die Wahrheit über erlittenes Unrecht zu sagen und Schutz zu suchen, ist keine Verwünschung.
Geistliche Antwort
Eigene sündige Worte bekennen; Menschen vergeben, die durch Worte verletzt haben; ausgesprochene Flüche widerrufen; dem Geist der Gotteslästerung, Verwünschung, des Spotts, Klatsches und der Anklage absagen; möglichen Schaden berichtigen; die Zunge Jesus übergeben und bewusst Wahrheit und Segen aussprechen.
Quellen
Quellen: Frank und Ida Mae Hammond, „Pigs in the Parlor“ — CURSING; Derek Prince über Zunge, Segen und Fluch. Verwandt: Anklage, Kritiksucht und Groll.