Anklage, Kritiksucht und Fehlersuche
Ein verfestigtes Muster der Verurteilung anderer oder der eigenen Person
Ausgangspunkt der Prüfung
Die Hammonds führen eine Gruppe ACCUSATION auf und ordnen ihr Richten, Kritik und Fehlersuche zu. In ihrem umfassenderen Ablehnungsmodell zeigen sie, dass Anklage von der eigenen Verletzung ablenken kann: Schuld wird gegen andere oder gegen die eigene Person gerichtet. Derek Prince nennt unabhängig davon Kritiksucht, üble Nachrede und zerstörerischen Sprachgebrauch als Bereiche, die Befreiung erfordern.
Gegenwärtiges Muster
Ständige Fehlersuche, Beurteilung von Motiven, Kritik, üble Nachrede, Schuldverschiebung, falsche Anklagen, Schwierigkeiten mit eigener Verantwortung oder hartnäckige Selbstverurteilung.
Mögliche Wurzel
Im Modell der Hammonds kann Anklage mit Ablehnung verbunden sein. Zu prüfen sind auch tatsächlich vorhandene Verletzung, Bitterkeit, Unversöhnlichkeit, Eifersucht, Stolz und Angst vor eigener Verantwortung.
Auswirkung
Verlust von Vertrauen, Zerstörung des Rufes, Konflikte, Spaltungen, Einsamkeit, Verhärtung und Schwierigkeiten, Gnade für sich und andere anzunehmen.
Prüfung ohne Anklage
Das Benennen wirklicher Gewalt oder eines Fehlers ist keine Anklagesucht. Diese Karte darf nicht benutzt werden, um Verletzte zum Schweigen zu bringen; geprüft werden die Art des Redens und verfestigte Verurteilung, nicht das Offenlegen der Wahrheit.
Geistliche Antwort
Vergeben, ohne Unrecht zu leugnen; eigenes Richten, Kritiksucht, üble Nachrede und falsche Anklagen bekennen; Lüge oder angerichteten Schaden korrigieren; dem Geist der Anklage, Fehlersuche und Verurteilung absagen; Selbstverurteilung zurückweisen; Gnade in Jesus annehmen und Wahrheit in Liebe sprechen.
Quellen
Quellen: Frank und Ida Mae Hammond, „Pigs in the Parlor“ — ACCUSATION; Derek Prince, Lehre über Dämonen und den Gebrauch der Zunge.